Spenden

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Von Anfang an verfolgten wir den Gedanken, eigenständig zu arbeiten und von niemandem abhängig zu sein. So finanzierten wir unser Kinderheim lange Jahre allein vom Familieneinkommen der Familie Mundhra, also von ihrem Krankenhaus aus. Zwar waren die Mittel knapp bemessen, und manchmal kam wohl die Versuchung auf, uns für ein subventioniertes Programm der indischen Regierung zu bewerben. Aber der eiskalte Wind der Bürokratie, der einem bereits aus den Antragsformularen entgegenwehte, dann die Beamten, die im Bewusstsein ihrer vom Staate verliehenen Macht uns arme Bittsteller wie Lakaien behandelten, und obendrein die Menschen verachtende Korruption ließen diese Gedanken schnell wieder verschwinden. Niemals wollte ich mich einem unwürdigen System beugen müssen, lieber wollte ich betteln gehen! So verschrieb ich mich ganz dem Gedanken, meine Arbeit selbst zu finanzieren - Small is beautiful! - oder mich von freiwilligen Zuwendungen unterstützen zu lassen.

1983 hatten wir unseren Verein Shishu Mandir gegründet, und 1988 schrieb ich meinen ersten Newsletter an meine alten Freunde in Deutschland und der Schweiz. Zwei verfallene, schäbige Häuschen wollte ich für unser Shishu Mandir erwerben, um von eigenwilligen Vermietern und missgünstigen Hausbewohnern unabhängig zu sein (auch hierin wollte ich meine Eigenständigkeit haben). Und so begann die Unterstützung durch Spender, ganz allmählich und zaghaft und keineswegs ununterbrochen. Aber der Trend war gesetzt, und ich richtete mich darauf ein.

So häufig man enttäuscht wird, manchmal erlebt man auch unglaubliche Wunder! Die beiden Häuschen konnte ich in einem Zug kaufen und bezahlen, und durch eine besonders großzügige Spendenaktion einer Bonner Krankenschwester konnte ich sogar die Renovierung und Erweiterung großzügiger planen, als ich es sonst getan hätte. Es war eine nie gekannte positive Welle, auf der wir plötzlich segelten. In derselben Weise erlebte ich die Unterstützung der medizinischen Hilfsorganisation action medeor, die uns alle Medikamente frei zur Verfügung stellte. Woher kam dieser Segen? Bisher war ich daran gewöhnt, um alle Finanzen hart kämpfen zu müssen, und deshalb immer "auf Sparflamme zu kochen". Und jetzt erhielt ich Zuwendungen von Menschen/Organisationen, die mich gar nicht kannten. Es war eine Erfahrung großen Glücks, die durchaus zukunftsbestimmend wurde.

Jede Spende empfand ich als großes Geschenk. Jemand hatte mit seinem Einsatz etwas erarbeitet und an uns weiter gegeben. Er hatte Vertrauen in uns gesetzt, dessen wir uns würdig erweisen mussten. Diese Haltung habe ich immer meinen Kindern und Mitarbeitern vermittelt und offensichtlich auch unsere Spender überzeugt.

Was immer wir in den 25 Jahren seit der Gründung des Vereins Shishu Mandir erreicht haben - und ich meine, es ist nicht gerade wenig -, haben wir allein durch private Spenden erreicht. Wenn ich "private Spenden" sage, verstehe ich darunter auch kollektive Zuwendungen von Schulen, Kirchen, Stiftungen, Feiern u.ä. Es sind Spenden, die unregelmäßig, spontan und unplanbar gegeben werden, weswegen wir immer wieder gefordert werden, neue Spenderkreise aufzutun.

Da wir mit derzeit 91 Vereinsmitgliedern und 259 Spendern ein kleiner Verein sind, ist die Vereinsarbeit gerade noch überschaubar und ehrenamtlich zu schaffen.

Wir sagen deshalb nicht ohne Stolz, dass bei uns jede Spende zu 100 Prozent in das Projekt fließt.

Kontoinhaber          Shishu Mandir - Zukunft für Kinder e.V.
Bankinstitut            Deutsche Bank 24
Kontonummer         760 21 21
BLZ                        310 700 24

Bitte unter “Verwendungszweck” immer eigene Adresse angeben.

 


Finanzierung:
Spenden Patenschaften

 

 


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