Liebe Shishu Mandir Freunde,
dieses Jahr erwarten wir das Jahresende mit besonderer Spannung: Es führt uns zu dem Jahr, in dem wir unser 25-jähriges Bestehen feiern. Ein Vierteljahrhundert, welch langer Zeitraum! Am 1. Januar 2008 werden zwei große Bauten unseren bestehenden drei Häusern hinzugefügt, womit Träume in Erfüllung gehen, die ich vor 25 Jahren nie zu träumen gewagt hätte: ein Erweiterungsbau unserer Schule und ein Ausbildungszentrum. Ich kann es selbst kaum fassen, dass wir solch eine stattliche Anzahl von Gebäuden erstellt haben und damit Kindern und Jugendlichen eine Lebenschance eröffnen, die ihnen selbst fantastisch erscheinen muss.
Dabei waren unsere Zeiten nicht immer nur von Erfolg gekrönt. Es gab große Durststrecken mit finanzieller Not, mit unzuverlässigem Personal, mit Diebstählen unter unseren Kindern und herbe Enttäuschungen über manche ihrer Entscheidungen. Doch bei allen Erschütterungen war doch keine so stark, dass wir an unserer Arbeit oder Zielsetzung ernsthaft gezweifelt hätten. Es lebte so etwas in uns wie “und dennoch”. Indien lehrt einen zu kämpfen und durchzuhalten!
Doch zu den Tatsachen des letzten Jahres ....
Im Heim hatten wir wie in den Jahren zuvor zu jeder Zeit etwa 30 Kinder in unserer Obhut. 5 Säuglinge konnten in Indien zur Adoption vermittelt werden, 2 weitere Adoptionsverfahren laufen noch. Ein 5-jähriges Mädchen wurde ins Ausland vermittelt, da es schwere Traumen in der frühen Kindheit durchgemacht hatte, die m. E. im Ausland durch therapeutische Maßnahmen besser aufgefangen werden können. 3 Kinder warten noch auf die Vorentscheidung des Jugendamtes. Eins dieser Kinder, Ambika, ein ca. 4-jähriges Mädchen, muss vorher noch zwei Operationen über sich ergehen lassen, eine Tympanoplastik (Ohr) und eine Vorhofscheidewandoperation (Herz). Während des Krankenhausaufenthaltes ist jedoch immer eine Kontaktperson von uns rund um die Uhr beim Kind, was in Indien glücklicherweise nicht nur gestattet, sondern auch sehr erwünscht ist.
Neu aufgenommen haben wir in diesem Jahr 3 Jungen aus unserer Schule, Kirankumar, Suman S. und Rayappa. Als sie gefragt wurden, ob sie ins Heim kommen wollten, antworteten sie “Ja, wann? Heute?.” Ähnlich ging es unserer Manjula, die jetzt im letzten Schuljahr ist und mit der ihr eigenen Energie ein sehr gutes Abschlussexamen ablegen könnte. Sie kam zwar gerne, ließ aber ihre Mutter, für die sie immer eine moralische Stütze gewesen war, nur ungern allein. Doch die Aussicht auf eine bessere Karriere mit einem sehr guten Abschlusszeugnis überwog dann doch alle Bedenken. An kleinen Kindern nahmen wir Ruth, 5 Jahre, und Payal, 3 Jahre, auf. Beide Kinder haben nur noch ihre Mütter, da die Väter längst schon wieder andere Verbindungen eingegangen sind, und dementsprechend kamen die Kinder praktisch von der Straße. Ruths Behausung habe ich selbst gesehen: ein kahler Raum von 3 mal 4 m, in dem 15 (fünfzehn!) Personen hausten, inklusive ein Mann. Payals Mutter ist z.Zt. verschwunden, da sie ihre Arbeitsstelle verlassen hat, ohne uns zu informieren. Wir hoffen allerdings, dass sie sich innerhalb eines Jahres doch noch mal meldet. Dies ist die Welt, aus der unsere Kinder kommen.
Durch Ingrid, unsere Erzieherin, und Alice, unsere treue Seele, haben die Kinder von morgens 8:00 Uhr bis abends um 9.30 Uhr immer eine verlässliche Bezugsperson im Heim, der sie vertrauen. Sie fühlen sich dementsprechend wohl. Allerdings haben unsere großen Kinder schwere Pubertätsprobleme und können sich mit den Regeln unseres Heimes, das für indische Verhältnisse äußerst liberal ist, nicht gut abfinden. Die Jungen streben nach Unabhängigkeit, indem sie jobben und sich außerhalb eine Unterkunft suchen wollen, was ihnen allerdings bei den enormen Mietpreisen nicht gelingen will. Ein Mädchen, Beena, löste sich von uns, sobald sie 18 Jahre alt geworden war, trotz intensivster Gespräche und Beratung und heiratete einen Jungen, den sie einige Wochen zuvor auf der Straße kennen gelernt hatte. Die Sache musste schief gehen, und inzwischen ist Beena sogar Witwe, da ihr Mann sich durch Verbrennen das Leben nahm. Sie kehrte daraufhin reumütig in unseren Kreis zurück.
Viji, inzwischen 25 Jahre und mit abgeschlossenem Studium zur EDV-Fachfrau unsere bisher am weitesten ausgebildete junge Frau, wird im Januar ihren langjährigen Freund Kamal heiraten. Zwar haben sich die beiden selbst gesucht und gefunden, doch die Verhandlungen zwischen den Familien werden ganz traditionsgemäß durchgeführt. Wir drücken ihnen die Daumen! Traurig sind wir natürlich, dass Viji nach Madras zieht und nur noch selten persönlich nach Bangalore kommen kann. Doch die Handys, die zwischen demselben Anbieter sehr kostengünstig sind, laufen sich auch in Indien heiß.
Außer Viji verließ uns auch ein anderes großes Mädchen, Divya. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und
noch mindestens drei Jahre Studium vor sich, und zwar Betriebswirtschaftslehre. Da ihre Mutter ihr aber
immer wieder mit ihren Sorgen und Nöten in den Ohren lag, entschloss sich Divya, - wiederum gegen
unseren Rat - zu ihrer Mutter zurückzukehren, wo sie nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag erwarten
kann und auch keine Ruhe zum Lernen finden wird. Wir können nur hoffen..., doch wenn unsere Kinder das
18. Lebensjahr vollendet haben, legen wir ihnen keinerlei Fesseln an, falls sie sich gegen unseren Rat
entscheiden.
Unsere Schule mit ihren 136 Kindern hat dieses Jahr wiederum 6 Schüler, also 4 Mädchen und 2 Jungen, zum Abschluß der 10. Klasse geführt. Sie schlossen mit dreimal First Class und dreimal Second Class ab. Im Vergleich zum Ergebnis aller Prüflinge in unserem Bundesstaat liegen unsere Kinder damit weit oben, die First Class-ler in den obersten 10% und die Second Class-ler im oberen Drittel. Wir sind darüber sehr glücklich und auch stolz. Und doch: Der Sprung ins College-Leben fällt ihnen sehr schwer, sie kommen mit dem Massenbetrieb der Vorlesungen nicht zurecht und würden ohne zusätzlichen Unterricht versagen. Bislang hat sich jedoch immer eine Möglichkeit für Nachhilfeunterricht geboten, was aber bei der wachsenden Zahl unserer College-Studenten in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, zumal da die Kosten für die Ausbildung ständig zunehmen. Wir haben dementsprechend unsere Weiterbildungsordnung entscheidend verschärft und die Berechtigung zu höherer Ausbildung von den Ergebnissen ab 8. Klasse abhängig gemacht. Wir meinen, dass die Grundkenntnisse gut fundiert sein müssen, um hoch hinaus zu wollen, und eine straffere Arbeitsweise sollte von vornherein eingeübt werden. Das Shishu schenkt den Kindern zwar vieles, aber nicht alles. Zurzeit haben wir insgesamt 18 Kinder in einer weiterführenden Ausbildung, vom Automobilschlosser über Modedesignerin, Krankenschwester bis hin zum Ingenieur. Daneben unterstützen wir die Schulausbildung von insgesamt 69 Kindern an anderen Schulen durch Bezahlung der Schulgebühren, Schulkleidung, Unterrichtsmaterialien und der medizinischen Ausgaben.
Die Schule lief ansonsten wie gewohnt: 3 Lehrer gingen, 3 Lehrer kamen, das sind wir schon gewohnt, wenn es auch im Einzelfall immer wieder sehr ärgerlich ist. Eine Lehrerin wurde nach einjähriger Schulungszeit als Vollkraft eingestellt, und eine weitere Lehrerin wurde zur Schulung aufgenommen. Bislang waren alle Klassen einzügig vertreten, doch im Hinblick auf das kommende Schulgebäude haben wir bereits in diesem Jahr mit einer zweiten Vorschulklasse angefangen. Wir beabsichtigen, jedes Jahr zwei neue Klassen aufzunehmen, die in der 5. Klasse zu einer Klasse zusammengefasst werden. So haben unsere Kinder in der Eingangsphase eine intensive Betreuung, die ihre frühkindlich erworbenen Störungen hoffentlich weitgehend ausgleichen wird.
Von den 20 aufgenommenen Kindern warten noch 16 Kinder auf eine Patenschaft (36 € pro Monat). Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, könnte auch eine halbe Patenschaft übernehmen. Lassen Sie unsere Kinder bitte nicht im Stich!
In der Megacity Bangalore haben wir mit einer anderen Misere immer mehr zu tun: die Gehälter steigen durch die ständig wachsende Computerindustrie so immens an, dass wir nicht hinterher kommen. Ohne 10. Klasse-Schulabschluss kann man innerhalb von ein paar Jahren durch Verlässlichkeit und flexiblen Einsatz auf 8000 Rs. Gehalt kommen, in Call-Zentren sogar auf 12000 Rs., dort allerdings ohne die geringste Aussicht auf längerfristige Beschäftigung. In unserer Schule erreichen nur die zwei bestbezahlten und langjährigen Lehrkräfte ein Gehalt von knapp 8000 Rs., der Einstieg liegt bei 4500 Rs. Es ist dementsprechend nur natürlich, dass unsere Lehrerinnen leicht abgeworben werden können, zumal da die Lebenshaltungskosten ebenfalls rapide steigen. Mit der vertraglich gesicherten jährlichen Gehaltserhöhung von
7 Prozent kommen wir nicht nach, weswegen wir fast jedes Jahr eine Sonderzulage von 200 bis 500 Rs. pro Monat gewähren. Dennoch lösen wir damit unser Problem nicht. Ein Gehalt von mindestens 7000 Rs. wäre wünschenswert, was einem Mehrbetrag von jährlich etwa 9000 € entspräche.
In diesem Jahr hatten wir vorübergehend eine ausgesprochene Durststrecke zu durchlaufen, als zwei Praktikantinnen ihren Dienst von heute auf morgen aufkündigten. Solche Verstimmungen sind in der Regel durch einen Mangel an Kommunikation und zu große Erwartungen von Freizeit und Freizügigkeit bedingt, worüber wir besonders erschrocken sind, da alle Arbeitsbedingungen im einzelnen in persönlichen Gesprächen in Deutschland abgeklärt werden. Mit der Absicht, eine neue Kultur kennen zu lernen und eine neue Lebenserfahrung zu machen, sollte man sich in der Umgebung unserer sehr liebevollen, aber weniger reflektierten Mitarbeiter durchaus wohl fühlen. Dies ist in diesem Jahr leider nicht immer gelungen, so dass eine Lücke von drei Monaten entstand. Zu meiner größten Verwunderung haben unsere Mitarbeiter die Situation jedoch sehr gut gemeistert, und die momentan arbeitenden Praktikantinnen fühlen sich in unserem Kreise auch einmal wieder sehr wohl. Allerdings haben wir die Konsequenz gezogen, die Praktikantinnen im Schulunterricht nicht mehr einzusetzen, weil der ständige Wechsel nicht mehr zumutbar war.
Es ist immer wieder hervorzuheben, mit welchem Geschick Herr Anand alle unsere Projekte leitet, indem er auch das Gleichgewicht unter den Dorfbewohnern mit ihrer sprachlichen, ethnischen und religiösen Zugehörigkeit im Auge behält und sich um alle Belange völlig unparteiisch kümmert. Er genießt dementsprechend großes Ansehen. Seine aus früherer Beschäftigung stammenden Kenntnisse gerade dieser Dörfer kommen uns sehr zugute. Selbst im Kreis des Jugendamtes, einem trockenen Staatsapparat, hat er sich durch seine klaren, gut fundierten Darlegungen Ansehen verschaffen können. Er besucht alle wichtigen Versammlungen persönlich und macht dem Namen “Shishu Mandir” alle Ehre.
So ist es wieder einmal sein Verdienst, einen Grundstückskauf für das Shishu Mandir und 19 Mitarbeiter bzw. frühere Kinder des Shishu Mandirs durchgeführt zu haben. Das Grundstück für das Shishu misst 6070 qm und die Parzellen für die 19 Personen durchschnittlich je 111 qm. Damit ist eine Geldinvestition getätigt, die bei den rasant ansteigenden Grundstückspreisen sehr vorteilhaft sein wird und für unsere mittellosen Angestellten ein wahrer Segen ist. Um ihnen diesen Kauf zu ermöglichen, hat Shishu Mandir eine ansehnliche Summe vorgestreckt, die nun in Raten abgezahlt wird. Bis zur vollständigen Abzahlung bleibt das Land jedoch auf unseren Namen eingetragen. Dieses Projekt gedanklich zu entwickeln und in die Tat umzusetzen, war eine große Leistung und war natürlich nur von Herrn Anand durchgeführt worden. Er persönlich hat dabei kein Landstück erworben.
Auch unser Hausbauprojekt für Bedürftige ist in diesem Jahr um 4 Häuser gewachsen. Zwei wurden von Herrn Dahlmanns mit Hilfe der vier Frauen, die zu Maurerinnen ausgebildet werden, erstellt und zwei in Eigenarbeit der betreffenden Familien. Herr Dahlmanns fliegt zu diesem Zweck zweimal im Jahr für sechs Wochen nach Bangalore, wo er nicht nur die jeweiligen Häuser erstellt, sondern auch kostengünstige Materialien sucht und weiterführende Kontakte knüpft. Er möchte eine Ausweitung des Hausbauprogramms auf eine ganzheitliche Verbesserung der Lebensbedingungen bewirken mit Unterricht in praktischen Dingen wie Hygiene, finanziellem Management und ökologischen Aspekten. Dafür die richtigen Mitarbeiter zu finden, ist sehr schwer, aber nicht unmöglich, wie wir in 25 Jahren festgestellt haben!
In diesem Jahr feierten wir ein großes Shishu-Fest erstmals im Süden von Deutschland, organisiert von den Familien Löw und Fehrenbach. Um es mit einem Wort zu sagen: Es war großartig! Das wunderschöne Allgäu lieferte die Kulisse, und das Wetter tat sein Übriges, so dass der Kurzurlaub für 52 Gäste und 14 Tagesgäste aus der Schweiz und aus dem Süden Deutschlands ausgesprochen gelungen und erholsam war. Das Angebot des Jugendhauses “Haus Elias” war reichhaltig, das Programm individuell zugeschnitten mit Bergwanderungen oder Besuch von Schloss Schwanstein. Und abends traf man sich im “Bauernstüble” zum gemütlichen Zusammensein und natürlich auch zum Austausch von Shishu Mandir Nachrichten. Wie staunten wir, manche unserer Kinder nun als Mutter wiederzusehen, womit ich quasi zur “Shishu Mandir Großmutter” avanciert bin.
Im Kreise unseres Vereins lief dieses Jahr auch ein spektakulärer Einsatz ab. Ein Vereinsmitglied, Herr Gorgas, selbst Berufsschullehrer und deshalb in besonderem Maße an unserem Ausbildungszentrum interessiert, besorgte die erste Ausstattung unseres Ausbildungszentrums in Form von Gerätschaften zur Holz-und Metallbearbeitung, Bauausbildung und etliche Einrichtungsgegenstände. Mit erstaunlicher Beharrlichkeit erreichte er, dass die Gerätschaften weitgehend kostenfrei abgegeben wurden und der Transport von verschiedenen Sponsoren übernommen wurde. So könnten wir ab Januar die erste Gruppe von Jugendlichen in der Schreinerei ausbilden, wenn - wir einen geeigneten Ausbilder finden. Dieser Aspekt ist die schwierigste Aufgabe, die es zu lösen gibt. Aber wir sind wie immer optimistisch. Insgeheim hoffen wir ja auch immer noch auf Unterstützung aus Deutschland, in Form von projektgebundener Mitarbeit vor Ort von mindestens zwei Monaten.
Auf jeden Fall soll ab Januar unser Computer-, Englisch-und Nähunterricht für die Jugendlichen der umgebenden Dörfer beginnen, die bisher nicht in den Genuss unserer Schule kommen konnten. Damit wächst unser Handlungsradius noch einmal deutlich an. Neue Mitarbeiter, größere Buchführung, sachliche Auswahl der Auszubildenden - wir sehen uns einer neuen großen Herausforderung gegenüber. Doch hat Herr Anand bereits Kontakte zu ähnlichen Institutionen geknüpft, die als “Community College” ein System entwickelt haben, das wir gut übernehmen können. Lehrpläne und anerkannte Abschlusszeugnisse werden darin vorgegeben, die wir auf unsere Belange zuschneiden müssen, aber als Basis sehr gut verwenden können.
So sind wir wieder enorm gewachsen und könnten den Eindruck erwecken, immer neue Erweiterungen des “Projektes Shishu Mandir” anzustreben. Das haben wir nicht im Sinn. Für mich ist es wichtig, dass der persönliche Kontakt von der Spitze bis zur Basis noch gegeben ist, um allen Mitarbeitern und Kindern das Gefühl der großen Gemeinschaft, in der sie mit Freude arbeiten und leben können, zu vermitteln. Für mein Gefühl ist diese Grenze jetzt erreicht, wo dieser Maßstab noch gilt. Es gilt nun, alles Erreichte mit Leben zu erfüllen, es zu festigen und zu verbessern. Der Wachstumsprozess sollte sich nach innen richten, um eine echte Lebens-und Arbeitsgemeinschaft entstehen zu lassen, in der die Jugendlichen lernen, eine tragfähige Lebensgrundlage für sich und ihre Familien zu schaffen und füreinander einzustehen.
Und einige Nachrichten im Telegrammstil:
- Wir haben endlich wieder einen sehr schönen Dokumentationsfilm
(23 Minuten Länge) zusammen gestellt. Er wird auf Anfrage zugeschickt.
- Broschüren werden auf Wunsch zum Verteilen zugeschickt.
- Ein Jahrbuch wird zum 25-jährigen Bestehen in englischer Sprache herausgegeben.
- Wir benötigen einen “Freiwilligen”, der den Antrag (bereits weitgehend zusammengestellt) auf Anerkennung durch das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu Ende führt. Damit können Zuschüsse von bis zu 580 € pro Monat für Praktikanten beantragt werden.
Wie jedes Jahr möchte ich noch einmal auf einige wichtige "technische" Dinge hinweisen.
- Spendenquittungen werden automatisch zum Jahresbeginn erstellt. Bitte Absender nicht vergessen! Fragen bitte an Frau Dr. Carolin von Sachs unter cvonsachs@aol.com oder 02452-977 4999 richten.
- Bitte die Spendenbeträge (aus DM-Zeiten!) auf eine runde Summe auf- oder abzurunden, was eine große Erleichterung für die Buchführung wäre.
- Weihnachtsgeldspenden gehen in den gemeinsamen “Weihnachtstopf” und werden an alle Kinder der Schule und des Heimes gleichmäßig verteilt.
- Geburtstagszuwendungen gehen nur an das betreffende Kind und seine Familie. Information über die Verwendung des Geldes erfolgt etwa einen Monat später.
- Sie erreichen Ihr Patenkind direkt unter shishumandir@ricmail.com oder Shishu Mandir Education Centre, Hella Nagar, Virgonagar PO, Bangalore-560049, India.
- Für Patenschaften wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katrin Cleff, Mathias-Grünewald-Str. 65, 44141 Dortmund, Tel. 0231-9598057 oder shishupaten@gmx.de.
- Für Praktikumsfragen ist Frau Bettina Zauner, Alte Landstr. 119, 41844 Wegberg, Tel. 02434-925748 oder shishuprakti@aol.com zuständig.
- Für alle anderen Fragen stehe ich zur Verfügung: shishumandir@aol.com oder 02452-9774999.
Die gute Entwicklung unseres Shishu Mandir hat sich auch dieses Jahr wieder bestätigt. Natürlich leistet das Team vor Ort eine großartige Arbeit, aber ohne Ihre Unterstützung wäre diese Arbeit nicht möglich. Deswegen sage ich allen Spendern meinen herzlichsten Dank.
Wir sind natürlich nach wie vor auf Ihre Mithilfe angewiesen und bitten Sie herzlich, uns auch weiterhin zur Seite zu stehen. Jede Zuwendung wird dankbar entgegengenommen und geht zu 100 Prozent in unser Projekt, da wir hier vor Ort alle Arbeit ehrenamtlich leisten.
In der Hoffnung auf Ihre weitere Unterstützung und mit großer Dankbarkeit für alle geleistete Hilfe verabschiede ich mich für das Jahr 2007 und wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.
In Verbundenheit
Ihre
Hella Mundhra
Shishu Mandir e.V. Deutsche Bank 24 Konto-Nr. 760 2121 BLZ 310 70024
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