Unterstützung von Dorfbewohnern
Durch die Nähe unserer Sozialarbeiter zu den Familien der Shishu-Mandir-Schulkinder sahen wir immer deutlicher, dass auch andere Probleme in den Dorfsiedlungen dringender Unterstützung bedurften.
Viele Familien lebten in einsturzgefährdeten Schuppen, die bei jedem Regen unter Wasser standen. Andere hatten sich flache zeltähnliche Verschläge gebaut, in denen sie an keiner Stelle aufrecht stehen konnten. An Individualsphäre war natürlich überhaupt nicht zu denken: Zeugung, Geburt, Tod - alles spielte sich vor den Augen aller Familienangehörigen ab.
Deshalb gingen wir zunächst daran, Familien mit eigenem Grundstück ein kleines Häuschen von ca. 25 m² zu finanzieren. Dazu kamen Projekte wie Selbsthilfegruppen, in denen die Frauen untereinander Sparvereine aufbauten, zunächst mit Unterstützung durch unseren Sozialarbeiter, später in Eigenregie. Weiterhin richteten wir verschiedene Kurse zur Weiterbildung der Frauen und zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls ein.
Alle Projekte werden fortgeführt, solange wir eine positive Entwicklung erkennen.
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