Liebe Shishu Freunde,
wieder einmal ist ein Jahr vergangen, über das ich Ihnen gerne berichten möchte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es war wieder ein Jahr voller Freude und Enttäuschungen, voller Anstrengungen und Versagen, doch ist das bei so vielen Kindern, deren Leben wir zu beeinflussen versuchen, nicht anders zu erwarten.
Es macht sich an allen Enden bemerkbar, dass unsere Kinder groß werden und aus dem Hause gehen. Zwar war das seit Jahren immer wieder der Fall, aber jetzt ist die ganze obere Spitze nicht mehr bei uns, so dass wir es mit einer Rasselbande von Kleinen zu tun haben. Das ist sehr schwierig. Unter den durchschnittlich 28 Kindern hatten wir 4 Säuglinge, 13 Kinder von 4 bis zu 11 Jahren, 8 Kinder von 12 bis 15 Jahren und 3 Kinder ab 16 Jahren. Zunächst machte es sich schmerzlich bemerkbar, dass wir seit einem Jahr keine Erzieherin mehr hatten, und so waren wir hoch erfreut, in Mitu, einer jungen Frau von 29 Jahren, eine neue Erzieherin gefunden zu haben. Sie ist Psychologin von Beruf, was uns hoffen lässt, dass sie die traumatischen Erlebnisse der Kinder in ihrer früheren Kindheit mit ihren Methoden aufarbeiten kann. Aber die praktischen Schwierigkeiten, die die ganze Kinderschar mit sich brachte, waren damit nicht gelöst.
Während dieses Jahres bekamen wir 8 Kinder neu ins Heim, 3 Säuglinge, 2 Kinder von 14 Jahren und 3 ausgesprochen erziehungsschwierige Kinder, die zu Hause schwer gelitten hatten: ein 8-jähriges Mädchen, dessen Eltern beide alkoholabhängig waren, ein 7-jähriges Mädchen, dessen Mutter der Prostitution nachging und ein 9-jähriges Mädchen, dessen Vater immer wieder mal im Gefängnis saß. Diese drei Kinder hatten bereits jahrelang praktisch auf der Straße gelebt und machten große Schwierigkeiten, sich an feste Regeln einer Gemeinschaft zu gewöhnen. Die Unruhe, die mit ihnen ins Heim einzog, ist kaum vorstellbar. Doch wir haben die Aufgabe einmal auf uns genommen, und so müssen wir sehen, wie wir sie meistern.
In dieser Situation passierte es, dass eine Praktikantin plötzlich aufhören musste, da ihre Mutter schwer erkrankt war. Die nächste Praktikantin war erst drei Monate später erwartet - wahrlich eine Durststrecke, die wir nur mit Hilfe unserer früheren Kinder Kumari und Savitha einigermaßen in den Griff bekamen. Selten haben wir unsere Praktikantinnen so vermisst wie in diesen Monaten! Inzwischen ist auch das Programm ‚Weltwärts' angelaufen, womit wir jetzt laufend zwei bis drei Praktikanten für mindestens sechs Monate haben werden. Es trifft sich gut, dass eine der nächsten Praktikantinnen fertige Sonderschulpädagogin ist und eine Rundumbetreuung unseres größten Sorgenkindes Lakshmi übernehmen wird. Und auch weitere Praktikantinnen mit dieser Ausbildung stehen an. Wir hoffen nun sehr, dass Lakshmi ihr Sozialverhalten mit dieser besonderen Zuwendung ein bisschen besser in den Griff bekommt.
Nicht nur neue Kinder bringen Unruhe für die Gruppe mit sich, auch die Kinder, die uns verlassen, verursachen eine Störung der Gruppendynamik, die wir dieses Jahr besonders deutlich zu spüren bekamen, da uns 12 Kinder verließen. Davon gingen 6 zur Adoption und 5 zurück zu ihren Familien, da sich die familiäre Situation durch unsere jahrelange Unterstützung der Kinder deutlich gebessert hatte, und ein Kind, unsere Geetha, fand schließlich mit 27 Jahren wieder einen Bezug zu ihrer Mutter. Sie lebt nun vier Tage der Woche bei ihrer Mutter und an den drei Dialysetagen bei uns. Psychisch geht es ihr damit relativ gut. Aber Geetha würde sich sowieso niemals beklagen.
Zu unserer großen Freude konnten wir erstmals ein Kind mit einem Herzscheidewanddefekt in Indien zur Adoption vermitteln - die Mutter war Krankenschwester und konnte das medizinische Risiko fachkundig einschätzen. Die Bereitschaft zur Adoption hat in Indien deutlich zugenommen, so dass praktisch alle gesunden Kinder jetzt in ihrem Kulturkreis bleiben können. Die Kinder kommen zum größten Teil aus dem staatlichen Kinderheim, wo sie sehr unzureichend versorgt werden. Sie sind in der Regel in sehr schlechtem Allgemeinzustand, so dass eine Behandlung auf einer Intensivstation eines Krankenhauses unumgänglich ist. Das ist teuer und belastend, auch für unser Personal, denn es muss immer eine Person beim Kind bleiben.
Auch das Adoptionsverfahren nimmt an Härte und Länge zu. Es sind Bestrebungen im Sozialministerium in Delhi im Gange, die eine zentrale Zuordnung von Kindern und Eltern in Betracht ziehen. Das wäre allerdings das Ende jeglicher kindgerechter Vermittlungstätigkeit. Schon die Erneuerung der Adoptionslizenz fordert viele Monate - wir warten z.Zt. "erst" seit sieben Monaten auf dieses Zertifikat - wie soll es erst werden, wenn alle Kinder von ganz Indien von einer zentralen Stelle aus vermittelt werden sollten. Es ist nicht auszudenken!
Auch in unserem Bundesstaat Karnataka haben wir mit politischen "Übergriffen" zu tun. So hat die Landesregierung die Anordnung herausgegeben, Heime nur noch getrennt nach Mädchen oder Jungen zu führen. Es ist also untersagt, Mädchen mit Jungen über 6 Jahren zusammen großzuziehen, womit eine unserer Grundstrukturen zunichte gemacht wird. Wir sind darüber sehr erschüttert, können aber auf lange Sicht nichts dagegen tun. Der Fundamentalismus hat auch in Indien Einzug gehalten.
Kommen wir zur Schule. Wie in den vergangenen Jahren hatten wir wieder starken Wechsel, 4 Lehrer gingen, und 6 Lehrer kamen. Und auch dieses Jahr mussten wir erleben, dass eine Lehrerin sich 10 Tage nach Schulbeginn verabschiedete, weil sie Schmerzen im Nacken hatte. Zu einem solchen Zeitpunkt haben alle akzeptablen Lehrkräfte eine Anstellung gefunden, zumal da es in Indien immer weniger Lehrer durch die alles beherrschenden Call Centres gibt. Obendrein hat eine Verordnung unsere Lage noch verschärft, indem die Landesregierung die Gehälter der Lehrer um das Dreifache des Anfangsgehaltes unserer Lehrer erhöht hat und von Privatschulen fordert, die Gehälter mindestens zu verdoppeln. Wir sind verzweifelt über diese Entwicklung. Bei aller Anstrengung, die Gehälter einigermaßen anzugleichen, müssen wir immer wieder solche Nackenschläge hinnehmen.
Doch bei allen Problemen bekommen wir doch laufend die Rückmeldung, dass unsere Schule und unsere Lehrmethoden weitaus besser sind, als was in weitem Umkreis vorhanden ist. Unsere Lehrer selbst bestätigen diesen Tatbestand aus der Erfahrung ihrer eigenen Kinder in ihren Schulen. Wir sehen dort die althergebrachten Methoden von Fragen und Antworten, die wortwörtlich auswendig zu lernen sind, was wir in unserer Schule völlig ablehnen und zum Beispiel durch Diskussionen und Rollenspiele ersetzen. Besonders der Anfangsunterricht nimmt auf die Belange der Kinder große Rücksicht und zielt darauf ab, dass sie in spielerischer Form an Hand von Anschauungsmaterialien in die Welt der Buchstaben und Zahlen eingeführt werden. Unsere Kinder kommen mit Freude zur Schule und nehmen mit Eifer am Unterricht teil, wenn sie auch wie alle Kinder ihre Hausaufgaben nicht immer erledigen, Ausreden haben, wie eben alle Kinder, und auch rauer miteinander umgehen, als es uns lieb ist.
Leider sind außerordentliche Erfolge in erster Linie ‚nur' in unserer Schule und auch im Ausbildungszentrum vorhanden. Im anschließenden College erleben wir häufig, dass die Kinder durch das unzuträgliche Milieu ihres Zuhauses und durch die Unverbindlichkeit des College-Betriebes scheitern. Herr Anand, die ‚Gute Seele' des Shishus, machte den Vorschlag, für diese Kinder das Schulgebäude bis abends um 20:00 Uhr offen zu halten, damit sie sich dort aufhalten und lernen können. Sie nutzen dieses Angebot gerne, zumal da sie ihr in der Schule gewonnenes Familiengefühl im Shishu nach wie vor empfinden. Wir hoffen nun, dass sie auf diese Weise sich gegenseitig unterstützen und den Anforderungen besser gerecht werden.
Das Ausbildungszentrum nimmt allmählich Gestalt an. Es laufen 4 Kurse: Computer, Metallverarbeitung, Elektrik und Schneiderei. Das Besondere an unserer Ausbildung ist die Tatsache, dass die Jugendlichen auch in Theorie, sowie Englisch und praktischer Lebensführung geschult werden. Zwar fällt ihnen das bei der sehr dürftigen Vorbildung nicht leicht, aber da wir auch hier nur in kleinen Gruppen unterrichten, haben einige mit unserer Grundausbildung schon eine Anstellung gefunden. Ein Jugendlicher aus dem ersten Metallverarbeitungskurs, Mani, berührte bei der Übergabe des Zeugnisses die Füße der Leiterin und sagte, er habe niemals mehr damit gerechnet, je einen Bleistift oder ein Buch in der Hand zu halten, doch die Lehrerschaft des Shishus habe diese Veränderung in seinem Leben herbeigeführt. Er war ein besonders gewissenhafter Schüler, der neben der Ausbildung verschiedene Jobs ausführte, wie frühmorgens Zeitungen austragen und nachts bis 12 Uhr als Laufbursche in einem Büro arbeiten, denn er hatte seinen Vater vor zwei Jahren verloren und musste für seine Mutter und Schwester sorgen.
Als besonders erfolgreiche Schülerin unserer Schule und Kind des Heimes möchte ich Reshma erwähnen, die im Januar 2009 ihre Prüfung als Krankenschwester abgelegt hat. Sie bestand nicht nur die Prüfung mit ‚Gut', sondern wurde auch als ‚Beste Krankenschwester im Umgang mit Patienten' geehrt. Dies war für uns ein besonderer Glücksmoment. Reshma, die ein halbes Jahr lang nicht lächeln konnte, als sie mit 1 ½ Jahren zu uns kam, hat sich zu einer mündigen und verständnisvollen Persönlichkeit entwickelt, die für die richtige Sache einsteht, wenn es darum geht, Zivilcourage zu beweisen. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und hält mit ihrer Meinung nicht ‚hinter'm Berge'. Nachdem sie durch die harte Schule der Krankenhausordnung gegangen ist, weiß sie die Freiheit im Shishu besonders zu schätzen und hält sich jede freie Minute bei uns auf.
Schauen wir uns weiter um, was sonst noch in diesem Jahr passiert ist. Wie in den Jahren zuvor, wurden auch dieses Jahr 3 Häuser für besonders bedürftige Familien erbaut, 2 davon von Herrn Werner Dahlmanns, der immer einige Besonderheiten einflicht, wie z.B. das Baumaterial Laterit-Stein und bei zwei Häusern eine zweite Etage. Daneben betreibt er intensive Frauenförderung, jetzt auch über die Ausbildung als Maurerinnen hinaus in Form von Kleinkrediten an alleinstehende Frauen, um sie von den erdrückenden Schuldenbergen zu befreien. Darüber hinaus wurde ein neues Frauenförderungsprogramm ins Leben gerufen, das wiederum in erster Linie alleinstehende Mütter unterstützte, und zwar durch ein Trainingsprogramm in Haushaltsführung, Erster Hilfe und Bewusstseinsbildung. Die verschiedenen Kurse dauerten insgesamt 14 Tage, für die wir den Frauen ein Entgelt für ihre entgangene Arbeit gezahlt haben. Mit dieser Vorbildung sollen sie nun in Haushalten eingesetzt werden, die ein besseres Gehalt zahlen, mindestens das Doppelte ihres sonstigen Einkommens. Unsere Sozialarbeiter suchen unermüdlich nach solchen Stellen.
Diese Förderung geht schon weit über unseren ursprünglichen Rahmen der Heimerziehung und Bildung hinaus und erreicht weitere Menschen in den Dörfern. Dazu zählt auch das letzthin entwickelte Programm, Solarlampen an ausgewählte Familien/Gruppen in den Dörfern zu verteilen. Wir bekamen 40 Solarlampen unentgeltlich von einer Firma gestellt, die von uns ein Feedback über die Brauchbarkeit der Lampen haben wollte. Es war also eine Marketing-Strategie, die für 40 Familien ein willkommenes Geschenk darstellte. Diese Lampen wurden tagsüber aufgeladen und hatten eine Leuchtdauer von 4 bis 6 Stunden. Damit erhielten Familien ohne elektrischen Anschluss und mehrere Kleinstverkaufsstände und ein Schularbeitszentrum Licht für den gesamten Abend. Auf dem Markt würden diese Lampen Rs. 1000 kosten, was sich keine Familie mit einem Einkommen von Rs. 1500 leisten könnte.
Weiterhin hatten wir das Glück, von einer Stiftung ausgesucht zu werden, um Bio-Wasserfilter zu verteilen, die Krankheitserreger im Wasser eliminieren und damit eventuell eine bessere Gesundheit zulassen. Es ist ein von Amerika finanziertes Projekt, bei dem wir ein Zehntel der Kosten tragen sollten. Wir bestellten 200 Filter, die demnächst geliefert werden, insgesamt sollen aber alle 600 Familien der 5 umliegenden Dörfer, die wir ‚betreuen', einen solchen Filter bekommen. Allerdings benötigt ein solcher Filter eine gewissenhafte Wartung, die wir gewährleisten müssen, und schließlich auch eine Bestandserhebung hinsichtlich der Auswirkung der Filter auf die Krankheitserreger im Wasser. Unsere Sozialarbeiter, inzwischen 4 an der Zahl, sind also voll beschäftigt.
Last but not least - wurden wir auf ein Programm der Regierung aufmerksam gemacht, das für etliche Familien unserer umliegenden Dorfer von großem Nutzen sein könnte. Es zielt darauf ab, Arbeitern im Baugewerbe eine Versicherung im Falle von Krankheit oder Tod zu gewähren. Gegen eine geringe monatliche Zahlung steht der Familie eines Versicherten im Todesfalle eine Summe von Rs. 100.000 zu. Wir sehen darin eine große Chance, die Situation vieler Familien entscheidend zu verbessern, indem wir ihnen bei der Antragstellung und weiteren Bearbeitung helfen.
Wenn ich noch einige Wünsche äußern dürfte, läge mir Folgendes am Herzen:
- Wir benötigen dringend Lehrer für einige Monate (Sabbatjahr!), die unsere Lehrer begleiten und sie weiterhin in modernen Lehrmethoden schulen.
- Wir brauchen ebenfalls Ausbilder in Holz- und Metallverarbeitung und Elektrik für unser Ausbildungszentrum, die einen ähnlichen Dienst mit den indischen Kollegen tun.
- Wir würden es begrüßen, uns durch einen Link mit Ihrer persönlichen oder Firmen-Homepage zu verbinden, um unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
- Wir freuen uns sehr über jeden Besucher im Shishu, würden es aber noch mehr begrüßen, wenn Sie anschließend einen Artikel in Ihrer Heimatzeitung herausbringen könnten.
Wie jedes Jahr möchte ich auch dieses Mal auf einige wichtige 'technische' Dinge hinweisen
- Spendenquittungen werden automatisch zum Jahresbeginn erstellt. Bitte Absender nicht vergessen! Fragen bitte an Frau Dr. Carolin von Sachs unter cvonsachs@aol.com oder 02452-977 4999 richten.
- Unser Spendenkonto: Shishu Mandir e.V., Nr. 7602121, Deutsche Bank MG, BLZ 310 700 24.
- Weihnachtsgeldspenden gehen in den gemeinsamen 'Weihnachtstopf' und werden an alle Kinder der Schule und des Heimes gleichmäßig verteilt.
- Geburtstagszuwendungen gehen nur an das betreffende Kind und seine Familie. Information über die Verwendung des Geldes erfolgt individuell durch Frau Dr. Katrin Cleff.
- Ihr Patenkind erreichen Sie direkt unter School@shishumandir.com oder Shishu Mandir Education Centre, Hella Nagar, Virgonagar PO, Bangalore-560049, India.
- Für Patenschaften wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katrin Cleff, Matthias-Grünewald-Str. 65, 44141 Dortmund, Tel. 0231-9598057 oder unter shishupaten@gmx.de
- Für Praktikumsfragen ist Frau Bettina Zauner, Alte Landstr. 119, 41844 Wegberg, Tel. 02434-925748 oder unter shishuprakti@aol.com zuständig.
- Für alle anderen Fragen stehe ich zur Verfügung: shishumandir@aol.com oder 02452-9774999.
- Vom 13. bis 16. Mai 2010 findet wieder ein Shishu-Treffen im wunderschönen Allgäu statt, wiederum im ‚Haus Elias' wie vor zwei Jahren. Als Besonderheit hoffen wir, Herrn Anand aus Indien dabei zu haben, da wir ihn für diesen Zeitraum eingeladen haben. Interessierte mögen sich bitte direkt beim Haus Elias anmelden unter dem Link http://www.doodle.com/9fnx274vkmhcsaxd.
Das Vertrauen, das Sie alle in uns setzen, bestärkt uns sehr in unserer Motivation, unsere ganze Kraft in diese Arbeit zu stecken und notleidenden und vom Schicksal vernachlässigten Kindern einen Weg in eine bessere Zukunft zu bereiten.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung und hoffe inständig, dass Sie uns auch weiterhin treu bleiben.
Mit allen guten Wünschen für ein Frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr verabschiede ich mich für 2009
Ihre
Hella Mundhra
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